Wie man eine Selbsteinschätzung des Sturzrisikos in einem Gastronomiebetrieb durchführt
Sophie Perrin
Stürze gehören zu den häufigsten Unfällen unter Beschäftigten im Gastgewerbe. Ausrutschen stellt bereits an sich eine große Gefahr dar, da es zu Prellungen, Verstauchungen, Knochenbrüchen oder Schädel-Hirn-Traumata führen kann. Wie du weißt, wenn man in einem Gastronomiebetrieb arbeitet, in dem mit scharfen Gegenständen oder extrem heißen Flüssigkeiten hantiert wird, sind die Folgen eines Gleichgewichtsverlusts schwerwiegender, da es zu Verbrennungen, Vergiftungen, Schnittverletzungen und Wunden aller Art kommen kann.
die Beleuchtung der Arbeitsbereiche und Durchgangszonen;
die Ordnung in den Betriebsräumen;
die Schäden, die im Betrieb auftreten, insbesondere am Boden;
die Körperhaltung der Beschäftigten während ihrer Tätigkeiten;
eine angemessene Schulung aller Beschäftigten sicherstellen;
den Bedarf jedes Beschäftigten an persönlicherSchutzausrüstung berücksichtigen.
Um die geltenden Vorschriften einzuhalten, solltest du wissen, wie eine Selbsteinschätzung des Sturzrisikos der Beschäftigten durchgeführt wird, damit du nicht ausschließlich von der regelmäßigen Analyse durch PRL-Experten abhängig bist. Schließlich kennen deine Beschäftigten ihre Tätigkeiten, Bewegungen, Schwächen und Schwierigkeiten bei der Ausführung ihrer Aufgaben am besten. Damit die Bewertung so wirksam wie möglich ist, empfiehlt es sich, eine Liste zu erstellen und jeden einzelnen Punkt regelmäßig zu überprüfen.
5 wichtige Aspekte für die Selbsteinschätzung des Sturzrisikos im Gastgewerbe
Diese Aufstellung eignet sich für alle Arten von Gastronomiebetrieben. Es ist jedoch sinnvoll, sie an die jeweilige Situation anzupassen und regelmäßig zu aktualisieren. Auf diese Weise verhinderst du, dass sie veraltet oder relevante Aspekte der Tätigkeit deiner Beschäftigten nicht überprüft werden.
1. Einhaltung der Vorschriften
Die Vorschriften einzuhalten ist für die Prävention berufsbedingter Risiken von grundlegender Bedeutung, da dies nicht nur zum Schutz der Gesundheit der Beschäftigten beiträgt, sondern auch hohe Geldstrafen verhindert. Die Maßnahmen, die Arbeitgeber im Bereich PRL ergreifen müssen, richten sich nach folgenden Grundsätzen:
Risiken vermeiden;
unvermeidbare Risiken bewerten;
Risiken an ihrer Quelle bekämpfen;
die Arbeit an den Menschen anpassen, um mögliche negative Auswirkungen auf die Gesundheit zu verringern;
die Entwicklung der Technik berücksichtigen;
gefährliche Handlungen oder Elemente nach Möglichkeit durch andere ersetzen, die keine Gefahr darstellen;
eine kohärente Präventionsplanung sicherstellen;
Maßnahmen ergreifen, die den kollektiven Schutz gegenüber dem individuellen Schutz priorisieren;
die Beschäftigten ordnungsgemäß schulen und informieren.
2. Ermittlung der Sturzrisiken
Zu wissen, wo die Gefahr besteht, ermöglicht wirksame Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen. Dazu solltest du:
Arbeitsplätze mit höherem Sturzrisikon identifizieren,
Gefahrenbereiche kennzeichnen,
die Arbeit in diesen Bereichen verstärkt überwachen,
die Beschäftigten über die Risiken informieren und sie schulen, damit sie aufmerksam sind und ihre Arbeitsweise an die Anforderungen des Arbeitsplatzes anpassen.
3. Schulung des Personals zum Thema Stürze
Sobald die Arbeitsplätze mit dem höchsten Risiko bekannt sind und die erforderlichen Maßnahmen zu dessen Verringerung ergriffen wurden, ist es unerlässlich, den Beschäftigten, die an den am stärksten sturzgefährdeten Arbeitsplätzen eingesetzt werden, eine angemessene Schulung anzubieten. Diese Beschäftigten müssen wissen:
welchen Gefahren sie ausgesetzt sind und welche Präventionsmaßnahmen sie ergreifen können,
welche persönliche Schutzausrüstung (PSA) ihnen zur Verfügung steht,
wie sie auf einen Notfall reagieren,
welche Maßnahmen sie im Alltag ergreifen müssen, um Ausrutschen und Gleichgewichtsverlust zu vermeiden.
4. Zustand und Wartung der Gefahrenbereiche
Die Verantwortlichen des Gastronomiebetriebs sind verpflichtet, den Zustand der Anlagen zu kennen, insbesondere in den Bereichen mit erhöhtem Sturzrisiko. Daher musst du ihren Zustand regelmäßig überprüfen, um die erforderlichen Wartungsarbeiten so schnell wie möglich durchzuführen und jederzeit die Sicherheit im Betrieb zu gewährleisten.
5. Verwendung von PSA zur Vermeidung von Stürzen
Persönliche Schutzausrüstung ist das letzte Mittel zum Schutz der Beschäftigten und wird nur eingesetzt, wenn die Arbeitssicherheit nicht zu 100 % gewährleistet werden kann.
Im Gastgewerbe ist zur Verringerung des Sturzrisikos die nützlichste und wirksamste PSA das Schuhwerk, das folgende Anforderungen erfüllen muss:
bequem sein,
über rutschfeste Sohlen verfügen,
ein ergonomisches Design haben, das die Bewegungsfreiheit erleichtert.
Bei Shoes For Crews stellen wir seit 1984 sicheres und rutschfestes Berufsschuhwerk her. Nimm Kontakt mit uns auf – wir bieten dir die notwendige Beratung.
Lesen Sie unsere Checkliste für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, um das Bewusstsein zu stärken und mit Shoes For Crews ein positives Arbeitsumfeld zu fördern.
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