Nurse taking senior woman’s blood test at nursing home

Best Practices zur Vermeidung gesundheitsassoziierter Infektionen in Krankenhäusern sowie Pflege- und Seniorenheimen

Sophie Perrin

Best Practices zur Vermeidung gesundheitsassoziierter Infektionen in Krankenhäusern sowie Pflege- und Seniorenheimen 

Im Jahr 2020 wurden die Kosten von gesundheitsassoziierten Infektionen (HCAI) für den NHS auf 2,7 Milliarden £ geschätzt, die größtenteils durch die Patientenversorgung und verlängerte Krankenhausaufenthalte entstanden. Die Vermeidung und Kontrolle dieser Infektionen kann die Behandlungsergebnisse verbessern, dadurch das Risiko weiterer Erkrankungen senken und die finanzielle Belastung der Gesundheitseinrichtungen reduzieren.

Krankenhäuser, Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen bergen aufgrund ihrer schnelllebigen Arbeitsumgebungen bestimmte Risiken und Gefahren. Wenn Risiken im Voraus erkannt werden, können sich Verantwortliche auf mögliche Verletzungen vorbereiten und Maßnahmen zu deren Vermeidung umsetzen. 

In diesem Artikel stellen wir wertvolle Best Practices zur Vermeidung gesundheitsassoziierter Infektionen in Krankenhäusern sowie Senioren- und Pflegeheimen vor. Lesen Sie weiter, um praktische Tipps von Shoes For Crews zu erhalten und zu erfahren, wie Sie Ihrer Einrichtung einen Schritt voraus sein können. 

HCAI-Infektionen: Was sie sind und wie man sie verhindert

HCAI sind Infektionen, die sich Patienten während einer medizinischen Behandlung oder während eines Aufenthalts in einem Krankenhaus, Seniorenheim, Pflegeheim oder einer anderen Gesundheitseinrichtung über einen unterschiedlich langen Zeitraum zuziehen können.  

Best Practices zur Vermeidung von HCAI-Infektionen basieren auf evidenzbasierten Leitlinien, nationalen Strukturen und offiziellen Empfehlungen von Organisationen wie der Health and Safety Executive (HSE), dem National Health Service (NHS) und Public Health England (PHE). 

Sehen wir uns im Folgenden die 6 häufigsten an:

1. Gute Handhygiene 

Unsere Hände tragen und übertragen täglich Millionen von Bakterien. Deshalb beginnt die Prävention mit dem Händewaschen. Verwenden Sie nach jedem Kontakt mit Körperflüssigkeiten oder Rückständen Seife und Wasser. Alkoholische Händedesinfektionsmittel (ABHRs) sollten verwendet werden, wenn die Hände nicht sichtbar verschmutzt sind und nachdem Oberflächen berührt wurden, auf denen sich wahrscheinlich Keime befinden, etwa Türgriffe, Bettgitter oder Arbeitsgeräte.  

Unzureichendes und unsachgemäßes Händewaschen ist die Hauptursache für die Übertragung von Krankheitserregern in Gesundheitseinrichtungen. Achten Sie auf die Förderung der 5 Momente der Händehygiene: 

  • Vor dem Kontakt mit Patienten  
  • Vor sauberen/aseptischen Verfahren  
  • Nach dem Risiko einer Exposition gegenüber Körperflüssigkeiten  
  • Nach dem Kontakt mit Patienten  
  • Nach dem Kontakt mit der Umgebung des Patienten 

2. Reinigung und Desinfektion der Umgebung 

Diese Einrichtungen können wichtige Quellen für die Übertragung von Krankheitserregern sein, sodass HCAI-Infektionen sehr wahrscheinlich sind. Regelmäßige Reinigung und Desinfektion können dazu beitragen, diese Risiken zu minimieren. Erstellen Sie regelmäßige Reinigungspläne für Patienten- und Bewohnerzimmer sowie Operationssäle und stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeitenden Folgendes besonders beachten: 

  • Oberflächen mit häufigem Kontakt (Nachttische, Griffe, Lichtschalter, Arbeitsflächen usw.)  
  • Patientenausrüstung (z. B. Instrumente, Thermometer, Stethoskope, Blutdruckmanschetten)  

Konzentrieren Sie sich in Seniorenheimen auf Gemeinschaftsbereiche wie Speisesäle, Badezimmer, Aufenthaltsräume und Aktivitätsräume. Verwenden Sie Desinfektionsmittel in Krankenhausqualität, deren Wirksamkeit gegen HCAI-Infektionen wie MRSA, C. difficile und Noroviren nachgewiesen ist. 

3. Isolierung und Kohortierung infizierter Patienten

Die Isolierung infizierter Patienten und ihre Gruppierung mit anderen Patienten mit ähnlichen Erkrankungen kann die Ausbreitung ansteckender Infektionen und Bakterien begrenzen. Patienten mit multiresistenten Erregern (MDROs) oder Hochrisikoinfektionen sollten jedoch in Einzelzimmern oder zusammen mit anderen Patienten mit derselben Infektion untergebracht werden.  

Verwenden Sie Maßnahmen der Barrierepflege wie PSA oder speziell entwickelte Ausrüstung, um die Ausbreitung von HCAI-Infektionen zu verringern. Eine deutliche Beschilderung sollte den Isolationsstatus und die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen anzeigen, beispielsweise bei hochgradig übertragbaren gastrointestinalen Krankheitserregern oder Atemwegsinfektionen

Masked doctor and nurses rushing patient in hospital bed down hallway

4. Ausbruchsmanagement 

Ausbrüche sind zeitkritische Ereignisse. Die umgehende Erkennung und Kontrolle von Infektionsausbrüchen ist entscheidend, um die Ausbreitung gesundheitsassoziierter Infektionen (HCAI) in Krankenhäusern und anderen Pflegeeinrichtungen zu verhindern. Erstellen oder überprüfen Sie klare Erkennungsprotokolle, einschließlich der schnellen Isolierung betroffener Patienten, der Benachrichtigung der zuständigen Behörden und der Meldung an den NHS. 

Beschränken Sie die Bewegung des Personals zwischen Stationen oder verschiedenen Bereichen von Seniorenheimen. Falls dies unvermeidbar ist, überprüfen Sie die Protokolle zur Schuhdesinfektion, um die Ausbreitung von Krankheitserregern in Ihrer Einrichtung zu verhindern. Begrenzen Sie Besucher und stellen Sie sicher, dass betroffene Patienten sofort angemessen versorgt werden. 

5. Sicherer Umgang mit und Entsorgung von Abfällen und scharfen Gegenständen  

Ein ordnungsgemäßes Abfallmanagement kann die Ausbreitung von Bakterien und Keimen verhindern, die in kontaminierten Materialien wie gebrauchten Verbänden, Mull und Spritzen vorhanden sein können. Abfälle müssen korrekt sortiert werden. Abfallbehälter in klinischen Bereichen, Bewohnerzimmern und Toiletten sollten mit Müllbeuteln ausgekleidet sein, per Fußpedal bedient werden und Deckel haben. 

Nadelstichverletzungen sind häufige Ursachen für HCAI-Infektionen, insbesondere bei durch Blut übertragbaren Krankheitserregern wie Hepatitis B und C. Verletzungen durch scharfe Gegenstände müssen sofort gemeldet und untersucht werden, um weitere Vorfälle zu verhindern und sicherzustellen, dass Ihre Mitarbeitenden angemessen versorgt werden. 

 6. Verwendung persönlicher Schutzausrüstung (PSA) 

Auch wenn es entscheidend ist, durch die Verringerung potenzieller Gefahren eine sichere Arbeitsumgebung zu schaffen, können Sie noch eine weitere Maßnahme ergreifen, um das Verletzungsrisiko im Gesundheitswesen zu senken. Wenn ein Risiko nicht vermieden werden kann, verwenden Sie bei Bedarf persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Handschuhe, Schürzen und Masken – insbesondere bei risikoreichen Verfahren oder in potenziell gefährlichen Bereichen. Mitarbeitende verbringen häufig lange Zeit im Stehen, was zu Müdigkeit und anderen körperlichen Beschwerden führen kann. 

Auch wenn es keine Einheitslösung gibt, ist geeignetes Sicherheitsschuhwerk, das bequem sitzt und das Eindringen durch Blut übertragbarer Krankheitserreger verhindert, im Gesundheitswesen unverzichtbar. Arbeitsschuhe aus leicht zu reinigenden Materialien mit wasserabweisenden Eigenschaften und rutschhemmenden Laufsohlen schützen vor Ausrutschen, Stolpern und StürzenUnsere rutschhemmende Technologie wird kontinuierlich getestet, um ihre Qualität weiter zu verbessern, und ist darauf ausgelegt, sich an die sich wandelnden Anforderungen Ihrer Mitarbeitenden im Gesundheitswesen anzupassen. 

Abschließend empfehlen wir, Ihre Mitarbeitenden über die Bedeutung einer guten Handhygiene und darüber zu informieren, wie sie Anzeichen von HCAI-Infektionen erkennen können. Ebenso wichtig ist es, dass sie die Anweisungen und Protokolle zur Behandlung der Patienten befolgen. Außerdem sollten Sie Ihren Mitarbeitenden hochwertige, langlebige Schuhe zur Verfügung stellen. Wenn Sie mehr über unsere verschiedenen Schuhmodelle für das Gesundheitswesen erfahren möchten, kontaktieren Sie einen unserer Spezialisten oder durchstöbern Sie direkt unseren Katalog

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