In den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 ereigneten sich im Bereich Transport und Lagerung 21.926 meldepflichtige Arbeitsunfälle mit Arbeitsausfall, laut Daten der Fachzeitschrift Cadena de suministro. Diese Daten entsprechen einem Anstieg von 2,95 % gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres. Betrachtet man die Tätigkeit der Transportunternehmen, war der Landverkehr mit insgesamt 12.505 Arbeitsunfällen am stärksten betroffen – 3,28 % mehr als im ersten Halbjahr 2023.
Die Unfallquote in diesem Bereich erfordert eine wirksame Kontrolle der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten, um die wichtigsten Arbeitsrisiken zu vermeiden, denen sie ausgesetzt sind. Grundlage ist die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Gesetz 31/1995 zur Prävention von Arbeitsrisiken. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen die verschiedenen Vorschriften für den Straßenverkehr auf nationaler Ebene und in der Europäischen Union einhalten. Zu den letzteren zählt insbesondere die Richtlinie 2006/22/EG des Europäischen Parlaments und des Rates.
Was sind die wichtigsten Arbeitsrisiken für Berufskraftfahrer?
Berufskraftfahrer übernehmen sehr unterschiedliche Aufgaben, vom Personentransport bis zum Transport und zur Auslieferung von Waren. Diese Vielfalt bringt unterschiedliche Beschäftigungsformen, Arbeitsbedingungen und mit der Tätigkeit verbundene Risiken mit sich. Unter Berücksichtigung der Besonderheiten jeder Tätigkeit lassen sich jedoch allgemein die wichtigsten gemeinsamen Risiken für alle Berufskraftfahrer benennen.
1. Psychosoziale Risiken
Die Arbeit als Berufskraftfahrer erfordert lange Stunden am Steuer, häufig allein und unter dem Druck, bestimmte Fahrpläne einzuhalten. Stress und soziale Isolation können Angst auslösen und das emotionale Wohlbefinden des Fahrers beeinträchtigen. Um mögliche Risiken zu erkennen und Leitlinien zur Verbesserung der Zufriedenheit der Beschäftigten festzulegen, veröffentlichte das Nationale Institut für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz das Dokument Psychosoziale Risikofaktoren und damit verbundene Risiken im Straßentransport.
2. Risiken im Straßenverkehr
Müdigkeit, mechanische Fahrzeugdefekte, menschliche Fehler oder Wetterbedingungen erhöhen das Risiko von Kollisionen oder Verkehrsunfällen. Um diese zu vermeiden, ist es entscheidend, die Vorschriften einzuhalten und nicht in müdem Zustand oder bei eingeschränkter Konzentrationsfähigkeit zu fahren.
3. Ergonomische Risiken
Berufskraftfahrer sind gezwungen, über viele Stunden dieselbe Position beizubehalten, ungünstige Körperhaltungen einzunehmen oder wiederholte Bewegungen auszuführen. Dies kann zu Muskel-Skelett-Erkrankungen führen, vor allem an Wirbelsäule, Gliedmaßen und Nacken, die ohne angemessene Behandlung chronisch werden können.
Arbeitsschutzregeln für Berufskraftfahrer
Alle Berufskraftfahrer in der Europäischen Union müssen im Besitz des Befähigungsnachweises für Berufskraftfahrer (CAP) sein, der bestätigt, dass sie eine spezielle Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und für die Ausübung der Tätigkeit qualifiziert sind. Der CAP gewährleistet, dass der Fahrer über die Kenntnisse verfügt, um die Arbeitsschutzregeln anzuwenden, die auch das Unternehmen einhalten muss, für das er tätig ist.
Der Rücken des Fahrers sollte immer gut abgestützt sein, die Arme leicht angewinkelt, um Überlastungen oder Fehlhaltungen zu vermeiden, die Verletzungen verursachen können. Außerdem empfiehlt es sich, regelmäßig Dehnübungen durchzuführen, um Muskelsteifheit zu vermeiden.
3. Fortlaufende Weiterbildung
Die Unternehmen müssen Berufskraftfahrern die notwendige Schulung ermöglichen, damit sie über die Vorschriften zur Verkehrssicherheit auf dem aktuellen Stand bleiben und über grundlegende technische Kenntnisse verfügen, um kleinere Probleme an ihrem Fahrzeug beheben zu können. Ebenso sind Erste-Hilfe-Kurse erforderlich, damit der Beschäftigte bei Bedarf handeln kann.
4. Regelmäßige Fahrzeugwartung und Inspektionen durchführen
Die Fahrer selbst müssen überprüfen, ob die verschiedenen Teile des Fahrzeugs ordnungsgemäß funktionieren. Ebenso muss das Fahrzeug regelmäßig von spezialisierten Fachkräften eingehend untersucht werden, um zu prüfen, ob alle Sicherheitssysteme, Reifen, Leuchten und Bremsen unter anderem in optimalem Zustand sind
5. Über eine geeignete Ausrüstung für das Fahren verfügen
Bei der Prävention von Arbeitsrisiken für Berufskraftfahrer spielt es eine wesentliche Rolle, dass sie ihre Tätigkeit in bequemer und sicherer Kleidung ausüben. Die Kleidung sollte leicht sein und aus atmungsaktiven Materialien bestehen. Das Schuhwerk sollte bequem und gut angepasst sein und vorzugsweise über eine rutschfeste Sohle verfügen, damit die Pedale angemessen kontrolliert werden können.
Berufskraftfahrer verbringen viele Stunden in ihren Fahrzeugen, und geeignetes Schuhwerk ist entscheidend, um den Komfort und die Sicherheit zu gewährleisten, die ihre Tätigkeit erfordert. Das Sortiment von Shoes For Crews umfasst eine große Auswahl an Berufsschuhen, die den Bedürfnissen unterschiedlichster Beschäftigter entsprechen. Kontaktieren Sie uns, und wir informieren Sie gerne darüber, welches Schuhwerk für Ihre Fahrer ideal ist.
Lesen Sie unsere Checkliste für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, um das Bewusstsein zu stärken und mit Shoes For Crews ein positives Arbeitsumfeld zu fördern.
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